Überbeanspruchung der Lehrer

Erschreckende Berichte: 60 % der Pädagogen erreichen aus Krankheitsgründen nicht das Pensionsalter.
Den Hauptanteil machen psychische und psychosomatische
Erkrankungen aus.

Eine Studie über Lehrer in Baden-Württemberg hat mit eindrucksvoller Resonanz bewiesen, dass die Träger ….. ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten häufig nicht nachkommen. Zudem kommunizieren diese die anstrengende und äußerst anspruchsvolle Arbeit der Lehrkräfte in der Öffentlichkeit bei Eltern, Politikern und bei ihnen selbst nur äußerst unzureichend. Laut einer anderen, von der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) in Auftrag gegebenen Umfrage, durchgeführt in 2012 von der Leuphana Universität Lüneburg, unter 1300 Lehrkräften, kann sich mehr als jeder siebte Lehrer gar nicht und fast jeder zweite nur vielleicht vorstellen, dass Kraft und Gesundheit bis zum Rentenalter ausreichen. An vorderster Stelle stehen Krankheitsbilder wie Burn-out, Depressionen, Angst- und Panikattacken, Heuschnupfen, Allergien und Rückenleiden… . Zeitdruck, fehlende Pausen, hoher Lärmpegel, starke Belastung der Stimm sowie der Stress, der von undisziplinierten Schülern mit geringer Lernbereitschaft ausgeht, sind hierfür zusätzlich verantwortlich. Hinzu kommen zu große Klassen und weit auseinander klaffende Leistungsunterschiede in den einzelnen Klassen.

Außerdem gibt es in den wenigsten Fällen eine Anlaufstelle für Lehrer, Schüler, Eltern und pädagogischen Dienst existiert, die für psychisch auffällige Kinder die nötigen Unterstützungen beantragt und organisiert. Das ist Arbeit, die die Lehrer in ihrer Freizeit freiwillig und unentgeldlich machen. Ebenso gehen viele Wochenenden im Zehnstunden-Takt für spezielle Vorbereitungen und Korrekturen drauf.

Die DAK-Studie beschreibt die Lehrkräfte als Nervenbündel.

Und es kommt noch schlimmer

Es gibt noch viele weitere Großbaustellen an den Schulen.

Einführung von Ganztagsschulen und die steigende Zahl an Flüchtlingen, Asylbewerbern und Zuwanderern. Diese Kinder aus anderen Kulturen und mit dramatischen Lebensläufen stellen weitere Herausforderungen an die meist völlig unvorbereiteten Pädagogen.

In vielen Bundesländern können sich die jeweils regierenden Parteien nicht entscheiden, wollen wir nun ein 8- oder ein 9jähriges Abitur. Je nachdem, wer grad regiert, geht es hü und hott – auf dem Rücken von Lehrern und Schülern.

Eine weitere Großbaustelle sind die geplanten Ganztagsschulen. Dies bedeutet nämlich, dass weitere Pädagogen zur Verfügung stehen müssten, um in der eigentlich unterrichtsfreie Zeit die Schüler bei den Hausaufgaben zu unterstützen und im Allgemeinen zu betreuen. Schon heute stehen schlicht nicht genug Lehrkräfte zur Verfügung. Baden-Württemberg versucht seit mindestens zwei Jahren händeringend gut ausgebildete Quereinsteiger aus der Industrie zu motivieren, in den Schuldienst überzutreten.

Eine weitere Idee der Politik – die Inklusion. Um es gleich vorne weg zu sagen. Der Gedanke der Inklusion ist gut, sogar sehr gut. Die Schüler profitieren beidseits enorm. Aber sind die Lehrer darauf vorbereitet, mit den Schwierigkeiten dieser Kinder angemessen umzugehen? Die Mitschüler müssen auf jedes Inklusions-Kind, seine speziellen Bedürfnisse und seine Probleme eingestimmt werden. Wann und wie? Wer macht das? Eine Hauptschullehrerin aus Baden-Württemberg, die ihren Namen lieber nicht genannt haben möchte, meinte diesen Sommer: „Ich bekomme ein Kind in meine Klasse mit massiven Atemproblemen. Ich hab keine Ahnung, wie das in meiner Klasse laufen soll, ich bin völlig unvorbereitet“.

Alles in allem, bis jetzt stützen sich die ganzen zusätzlichen Pläne auf eine bereits völlig überforderte Lehrerschaft. „Es sind die Engagiertesten, die sich am meisten fertig machen lassen“, so Yakin Esmen, Lehrerin an einer deutsch-türkischen Europaschule in Berlin.

Psychische Mehrbelastung ist ein klassisches Merkmal sozialer Berufe. Heute erwarten viele Eltern, dass Lehrer auch privat zur Verfügung stehen, als Elternersatz, Beziehungsperson, Sozialarbeiter, Psychologe und Arzt (… schließlich zahle ich mit meiner Steuer deren „üppige“ Gehälter). So steigen die Ansprüche inzwischen ins Unermessliche.

Was nun noch gar nicht beachtet wird:

Auch Lehrer sind Menschen. Klingt jetzt extrem banal. Wenn man aber bedenkt, dass, grob umrissen, 60 Prozent der erwachsenen, deutschen Bevölkerung laut einer Aussage der Kriminalpolizei, als Kinder schweren körperlichen wie seelischen Misshandlungen ausgesetzt waren, sieht dies nochmal ganz anders aus. Es ist auch fast egal, ab welchen Punkten man von Misshandlungen im Einzelfall sprechen mag. Tatsache ist aber, Lehrer sind ein Teil unserer Gesellschaft und waren als Kinder auch allen Gefährdungen, genau wie der Rest der Bevölkerung, ausgesetzt. Eine große Anzahl der jungen Lehrer haben Eltern aus den 50er und 60er Jahren. Diese Eltern entstammen einer unsäglich brutalen Erziehungstradition. I. Müller-Münch beschreibt in ihrem Buch „Die geprügelte Generation, wie sich die Vertrauensbrüche der Eltern und Großelter (Kriegsgeneration) auf die Biografien der Kinder und Enkel auswirkt; auch dies muss angesprochen werden und in Verbindung mit den enormen Belastungen und Verantwortungen des heutigen Schulwesens an die Pädagogen, gebracht werden.

Aber es gibt eine einzigartige Methode, die in extrem vielen Fällen, die persönliche Situation eines überlasteten und erkrankten Lehrers deutlich verbessern kann.

Manche haben diese Methode bereits selbst herausgefunden oder über Freunde und Bekannte gehört. Diesen Schritt zu wagen, kostet allerdings oft etwas Überwindung. Man kennt die weitverbreitete Meinung zu dieser Heilmethode, ohne sie selbst auch nur annähernd erfahren zu haben. Man muss sich von Vorführungen im Fernsehen und den vorgefassten Meinungen „guter Freunde“ erst mal emanzipieren, veraltete Denkmuster über Bord werfen. Auch von vielen „Etablierten“ aus dem Gesundheitsbereich wird sie verteufelt; sie ist ja nun nicht gerade patientenerhaltend für eine Praxis. Aber sie zahlt sich deutlich für den Patienten aus. Viele Menschen, die sich in ausweglos erscheinenden Situationen befunden haben und diesen Weg gegangen sind, führen wieder ein selbstbestimmtes, entspanntes, angst- und depressionsfreies Leben. Es kommt nicht darauf an, sein Leben, die eigene Persönlichkeit völlig umzukrempeln; auch kann niemand die momentane, berufliche Situation an den Schulen ändern. Aber man kann seine eigene Einstellung der eigenen Vergangenheit und der momentanen Schulsituation gegenüber deutlich verändern, also Stellschrauben drehen, um damit wieder ein lebenswertes, stressfreieres, beschwerdefreies Leben führen zu können. Man muss sich nicht mehr Quartal für Quartal seine Packung „Teacher´s-little-helpers“ in der Praxis seines Vertrauens abholen.

Gemeint ist hierbei die moderne Hypnosetherapie

Wer bereit ist, sich dieser alten und doch inzwischen wieder so modernen Therapieform zu bedienen, wird merken, wie schnell und effektiv sich die Dinge in ihm selbst und seine Auswirkung auf das eigene Umfeld ins Positive wenden können.

Die Heilpraktikerin f. Psychotherapie und Hypnosetherapeutin Heidemarie Steinegger verbindet diese Therapieform der analytischen Tiefenhypnose mit einer zeitgemäßen Therapie der Verarbeitung alter Traumas, ebenfalls unter Hypnose. Es geschieht nichts hinter dem Rücken der Patienten. Jeder Schritt wird vorab abgesprochen und sie geht mit ihren Patienten, praktisch Hand in Hand, jeden Vorwärtsschritt gemeinsam und gibt ihnen so ein hohes Maß an Vertrauen und Sicherheit. Dieser Therapieweg hilft den Patienten, sich nicht mehr unbewusst von alten Schockerlebnissen fremdsteuern zu lassen. Mit der hieraus resultierenden, veränderten Ich-Einstellung, lässt sich auch ein stressiger Alltag deutlich souveräner bewältigen.

Bei H. Steinegger sind Erstberatung und Analyse kostenlos. Sie können hier den kostenlosen Ersttermin anfordern.

M. Caspar, freie Journalistin

Wenn Ihnen das zu unpersönlich ist, rufen Sie mich doch einfach unter 07131-6452999 an.

Heidemarie Steinegger